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Städte mit B begleiten mich durch mein Leben: Bonn, Brüssel, Berlin – und jetzt Brooklyn! Hier verbringe ich ein Jahr, in dem ich New York – Manhattan und seine weniger bekannten Stadtteile – kennenlernen möchte. Von den klassischen Sehenswürdigkeiten über Kultur bis zum Alltag nehme ich Euch gerne mit auf meine Entdeckungsreise.
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Eigentlich dürfte ich über Island gar nicht schreiben, meinte neulich jemand zu mir; es passt ja nicht zum Thema dieses Blogs. Aber abgesehen davon, dass ich mich von solch kleinlichen Einwänden nicht begrenzen lasse, gibt es auch über die Kontinentalplatte hinaus eine Verbindung zu Amerika. Wie ich in Reykjavik nämlich lernen konnte, gab es deutlich
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Nach kurzem Zwischenstopp in New York mit Wäsche waschen, Koffer umpacken und Kirschbaumblüte im Botanischen Garten in Brooklyn ist unser nächstes Ziel am Rande der nordamerikanischen Kontinentalplatte, dort wo sie mit der eurasischen Kontinentalplatte zusammentrifft: Island. Welcher Ort könnte geeigneter für ein amerikanisch-deutsches Familientreffen sein? In mittlerweile drei Tagen haben wir den Südwesten dieser gar
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Einen zu Seattle habe ich noch, auch wenn ich mittlerweile wieder sieben Zeitzonen weiter im Westen und deutlich näher am nördlichen Polarkreis bin. Für unseren zweiten Tag in der “emerald city” haben wir uns das Museum of History and Industry vorgenommen, das direkt am Südufer des Lake Union liegt. Auch wenn der Name des Hauses
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Seattle, liegt gerade schon mindestens zwei weitere Stopps hinter mir, aber hat hier die volle Aufmerksamkeit verdient. Einer der schönsten Aspekte von Seattle ist – vorausgesetzt man hat mit dem Wetter so viel Glück wie wir – wahrscheinlich seine Lage. Einerseits hat die mit rund 750.000 Einwohnern 18.-größte Stadt der USA viel Wasser und einen
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Wenn meine Reiseberichterstattung etwas holprig und löchrig geworden ist, dann liegt das daran, dass wir das große Amtrak-Entschleunigungs-Paket gebucht haben. 46 Stunden Zugfahrt von Chicago (Illinois), nach Seattle (Washington), über 3000 Kilometer und das nicht nur relativ langsam, sondern (für mich unerwartet) auch völlig ohne Internet. Das mag beruhigend sein, aber das regelmäßige Schreiben macht
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Bevor die Reise Richtung Westen weitergeht, noch ein paar bits and pieces zu Chicago, das sicher mehr als einen 48 Stunden-Aufenthalt rechtfertigen würde. Besonders, wenn man die historischen Gebäude nicht nur von außen, sondern auch von innen sehen will. In ein paar Häuser haben wir uns hineingeschmuggelt, zum Beispiel in das Carbide and Carbon-Gebäude, das
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Unser zweiter Tag in Chicago hat begonnen wie der vorangegangene geendet hat: Mit kalten Temperaturen und viel Sonnenschein, Nach einem Frühstück bei der aus Chicago stammenden Kaffeehauskette “Intelligentsia“ haben wir den langsam aus dem Winterschlaf erwachenden Millenniumspark erobert. Erstes Fundstück am Wegesrand: ein etwas verfrühtes Osterei, in dem sich die Skyline spiegelt. Der offizielle Name
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Und die nächste Reise geht los, Mit dem Flugzeug fliegen wir in die Windy City, Chicago, wo wir passend auch gleich mit einem etwas ruckeligen Landeanflug begrüßt werden. Ansonsten haben wir nicht nur eine Stunde durch die Zeitverschiebung zwischen Ostküste und Illinois hinzugewonnen, sondern auch noch das New Yorker Grau durch Sonnenschein ausgetauscht. Nach der
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Natürlich kann ich nicht eine Woche in NY sein und kein einziges Museum besuchen. Lustigerweise hatte ich an meinem vorerst letzten vollen Tag im Big Apple ein ziemlich deutsches Programm. Um vom Ende anzufangen: Am Abend gab es in der Carnegie Hall eine ausgezeichnete Aufführung der Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach. Gesungen und gespielt haben
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Weil es ja neulich schon einmal um Brecht und die Dreigroschenoper ging, gibt es heute ein Brecht-Zitat aus dem Gedicht „Schlechte Zeit für Lyrik“, an das ich dieser Tage ein paar Mal denken musste (warum wohl?): In mir streiten sich Die Begeisterung über den blühenden Apfelbaum Und das Entsetzen über die Reden des Anstreichers. Aber









